Eine verlässliche Jodquelle haben
Genug Jod unterstützt die Schilddrüse und ist in der Schwangerschaft besonders wichtig.
Die Zahl als Bild
Warum es wichtig ist
Die Schilddrüse braucht Jod, um Hormone zu bilden, die den Körper steuern und die Entwicklung des Ungeborenen unterstützen. Die NIH empfehlen Erwachsenen täglich 150 Mikrogramm, in der Schwangerschaft mehr. Jodsalz kann einem Mangel vorbeugen, doch den Jodbedarf zu decken, sollte nicht heißen, mehr Salz zu essen.
So geht es
- Wenn Sie Speisesalz verwenden, wählen Sie Jodsalz und halten Sie die Menge klein.
- Essen Sie passende Jodquellen wie Milchprodukte, Eier oder Fisch.
- Wenn Sie diese Lebensmittel meiden, prüfen Sie, ob Alternativen mit Jod angereichert sind.
- Gehen Sie in der Schwangerschaft Ihre Jodquellen und den Inhalt Ihres Schwangerschaftspräparats mit Ihrer Hebamme oder Frauenarztpraxis durch.
Schilddrüsenerkrankungen oder eine verordnete jodarme Ernährung brauchen individuelle Beratung. Meiden Sie hochdosierte Jod- oder Seetangpräparate, außer man rät Ihnen dazu.
Umsetzen
Wählen Sie die Zeit, die Sie haben. Alles ist besser als nichts.
Beginnen Sie mit der Zeit, die Sie haben
1 Minute
Denken Sie an gestern: Hatten Sie Milchprodukte, Eier, Fisch oder mit Jod angereicherte Lebensmittel? Wenn nicht, merken Sie sich eine mögliche Lücke.
5 Minuten
Prüfen Sie das Etikett von Salz oder Pflanzendrink auf Jod; salzen Sie nicht mehr und ändern Sie keine verordnete jodarme Ernährung.
15 Minuten
Listen Sie Ihre Jodquellen und Schwangerschaftspräparate auf. Sind Sie schwanger, leben vegan oder haben eine Schilddrüsenerkrankung, notieren Sie Fragen für die Praxis.
Ein Plan
Die Quelle prüfen und verlässlich halten
- Phase 1: Prüfen Sie Etiketten und klären Sie, ob Sie eine regelmäßige Jodquelle haben.
- Phase 2: Fehlt eine Quelle, besprechen Sie passende Lebensmittel oder Präparate, besonders in der Schwangerschaft oder bei Schilddrüsenerkrankungen.
- Phase 3: Prüfen Sie erneut, wenn Sie Ihren Pflanzendrink, Ihr Schwangerschaftspräparat oder Ihre Ernährung wechseln; halten Sie sich an verordnete jodarme Vorgaben.
Aus dem Alltag
- Wenn Sie ohnehin Salz verwenden, kaufen Sie Jodsalz, ohne die Menge zu erhöhen.
- Essen Sie Milchprodukte, Eier oder passenden Fisch als Jodquellen, wenn Sie diese Lebensmittel essen.
- Wenn Sie vegan leben, prüfen Sie, ob auf Ihrem üblichen Pflanzendrink ausdrücklich zugesetztes Jod steht.
Darauf sollten Sie achten
- Häufiger FehlerGehen Sie nicht davon aus, dass Meersalz oder Himalayasalz Jod enthält: Achten Sie auf „jodiert“ auf dem Etikett.
- Häufiger FehlerSchätzen Sie Ihre Aufnahme nicht mit Seetangpräparaten ab: Besprechen Sie eine verlässliche Quelle mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Häufiger FehlerSalzen Sie nicht mehr, um Jod zu bekommen: Halten Sie Salz niedrig und prüfen Sie andere Quellen.
Vertrauenswürdige Anleitungen
Auf Englisch
Länderhinweis: Deutschland
In Tschechien liegt die empfohlene Jodzufuhr bei 150 µg am Tag für Erwachsene und Kinder über 12 Jahren und bei 250 µg am Tag in Schwangerschaft und Stillzeit.
In Deutschland liegt der DGE-Referenzwert ab 13 Jahren bei 150 µg Jod am Tag, in der Schwangerschaft bei 220 µg und in der Stillzeit bei 230 µg. Schwangeren und Stillenden wird ein Präparat mit 100 (bis 150) µg plus Jodsalz empfohlen, bei einer Schilddrüsenerkrankung nach ärztlicher Rücksprache.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung geprüft am
In den Niederlanden brauchen Erwachsene 150 µg Jod am Tag, in der Schwangerschaft oder Stillzeit 200 µg. Brot, das mit jodiertem Backsalz gebacken wird, ist eine wichtige Quelle; wer wenig oder kein solches Brot isst, kann deshalb zu wenig Jod bekommen.
Voedingscentrum geprüft am
In der Ukraine gibt das Zentrum für öffentliche Gesundheit den täglichen Jodbedarf mit 150 µg für Erwachsene und 200 bis 250 µg in Schwangerschaft und Stillzeit an. Es rät zu Jodsalz, aber nicht mehr als 5 g am Tag, und zu keinen Jodpräparaten ohne ärztliche Rücksprache.
Центр громадського здоров’я МОЗ України geprüft am
Prüfen Sie unsQuellen
- Evidenzgrad
- A Metaanalysen randomisierter Studien oder ein Konsens maßgeblicher Leitlinien.
- Grundlage
- Gesicherter Nährstoffbedarf und WHO-Empfehlungen zur Vorbeugung von Jodmangel
- Die Zahl
- Erwachsene brauchen täglich 150 Mikrogramm Jod (NIH Office of Dietary Supplements, 2024)
- Ergebnis
- täglicher Jodbedarf für Erwachsene, die nicht schwanger sind und nicht stillen
- Vergleich
- Referenzwert der NIH für Erwachsene
- Stufe 1: LeitlinieIodine: Health Professional Fact SheetNIH Office of Dietary Supplements, 2024
- Stufe 1: LeitlinieHealthy dietWHO, 2026
Allgemeine Gesundheitsinformationen, keine Diagnose und kein individueller Behandlungsplan. Die Anpassung ändert die Reihenfolge der Vorschläge; sie bewertet nicht Ihre medizinischen Risiken. Beachten Sie die Warnhinweise und wenden Sie sich bei Bedarf an qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.